Archiv für Februar 2014

George R.R. Martin

Das erzählerische Werk

George Raymond Richard Martin (20.09.1948 in Bayonne, New Jersey) ist ein US-amerikanischer Science-Fiction-, Fantasy- und Horror-Schriftsteller, Drehbuchautor und Produzent. Er lebt in Santa Fe, New Mexico.

GRR Martin begann bereits sehr früh damit, Monstergeschichten für ein paar Pennies an Nachbarskinder zu verkaufen. An der Mittelschule avancierte er zum Comicfan bzw. -sammler und begann damit, für Amateur-Fanzeitschriften zu schreiben. Sein erster professioneller Verkauf war die Kurzgeschichte The Hero im Jahre 1970, die im Februar 1971 im Magazin Galaxy veröffentlicht wurde. Ebenfalls 1970 schloss er sein Journalismus-Studium an der Northwestern University von Evanston, Illinois, als Bachelor mit summa cum laude ab. Bereits ein Jahr später gelang es ihm, das Masterstudium zu absolvieren.

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High Fantasy

. . . looks like science fiction,
has the tastes of science fiction
– it IS science fiction!

Margaret Atwood, Other Worlds, 2010

Wenn etwas nach Fantasy aussieht und auch noch die charakteristische Gestalt besitzt, dann IST es Fantasy. Margaret Atwoods bestechend enfache Bemerkung bringt ein ganzes literarisches Genre auf den Punkt und überlässt die Bewertung der Imaginationsfähigkeit dem Rezipienten. Schon Fritz Leiber hat in seinem phantastischen Werk vorgeführt, dass der von Kritikern und Publizisten geführte Genre-Krieg bedeutungslos ist, indem er die drei Genre des Phantastischen, Science Fiction, Horror und Fantasy, virtuos miteinander kombinierte, sie überlagerte und zu einem Genre des Phantastischen verwob.1

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Fantasy-Literatur: Studien, Essays, Betrachtungen

Wenn wir bedenken, dass wir alle verrückt sind, ist das Leben erklärt.
Mark Twain

Wenn wir lesen, erfreuen wir uns nicht nur an den Worten des Autors, wir kommunizieren mit seinem Verstand (Martin Amis, The War Against Cliché, 2001). Geht es dabei um phantastische Literatur, ganz allgemein um Fantasy, dann nehmen wir an seinen Träumen, Visionen und an seiner Imagination teil. Aber auch an seiner Originalität, seiner Weltsicht und in gewisser Weise auch an seiner Ver-Rücktheit. Wie Tassen, die in einem Schrank aus ihrer Ordnung gerückt werden, so verrückt ein Autor phantastischer Texte die Perspektive des Lesers auf dessen Realität und Gegenwart. Da Träume und Visionen ins Unendliche reichen, sind die Gründe der Phantasie nur dort unauslotbar.[1]

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